Serien-THT-Bestückung – Großserienproduktion in Durchstecktechnik

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Die Serien-THT-Bestückung (Durchsteckmontagetechnik)

ist unsere Kernkompetenz für OEM-Kunden mit Stückzahlen von 500 bis 100.000+ Einheiten pro Jahr. Wir setzen automatisierte Lötverfahren ein – Selektivlöten und Wellenlöten –, die einen konstant niedrigen Stückpreis und vollständige Prozesswiederholbarkeit gewährleisten. Als Standardmodell arbeiten wir mit Rahmenverträgen: geplante Produktionslose, feste Jahrespreise und ein Komponentenpuffer-Lager bei uns – so muss der Kunde keine großen Bestände auf einmal kaufen, und die Produktion startet genau dann, wenn sie gebraucht wird.

Serienproduktion in THT ist ein eigenständiges Segment, das eine andere Prozessökonomie erfordert als die Prototypenfertigung. Entscheidend sind: Stückkostenoptimierung durch Lötautomatisierung, lückenlose Prozesswiederholbarkeit mit vollständiger Rückverfolgbarkeit, vorausschauende Komponentenbeschaffung für einen langfristigen Produktionshorizont sowie ein stabiles Qualitätssystem auf Basis der IPC-A-610 Klasse 2. All das ist bei BaZeKo Standard – keine optionale Zusatzleistung.

Im Überblick

●  THT-Serien von 500 bis 100.000+ Stück/Jahr im Vertragsmodell

●  Selektivlöten (mittlere Serien) und Wellenlöten (große Serien) für optimalen Stückpreis

●  Rahmenverträge mit geplanten Produktionslosen (monatlich, quartalsweise)

●  Komponentenpuffer-Lager mit VMI-Modell (Vendor Managed Inventory)

●  Vollständige Prozess-Rückverfolgbarkeit nach IPC-A-610 Klasse 2

●  Kompatibel mit PCB-Fertigung und Serien-SMT-Bestückung am selben Standort

 

Wann lohnt sich das Serienproduktionsmodell?

Unser Angebot zur Serien-THT-Bestückung ist für Kunden mit einem spezifischen Produktionsprofil optimal. Hier sind die Szenarien, in denen dieses Modell wirtschaftlich und prozesstechnisch am besten funktioniert:

OEM-Produktion stabiler Erzeugnisse

Hersteller von Fertigprodukten, die ihre Erzeugnisse über viele Jahre in gleichbleibenden Stückzahlen verkaufen, profitieren von niedrigeren Stückkosten durch Lötautomatisierung. Klassisches Szenario: Ein Hersteller von Industriesteuerungen verkauft dasselbe Modell jährlich 10.000-mal über 8 Jahre – eine Investition in Wellenlötpalette und Selektivprogramm amortisiert sich über 80.000 Stück problemlos.

Hohe THT-Komponentendichte auf der Leiterplatte

Projekte mit 20+ THT-Bauteilen je Leiterplatte (typisch für klassische Leistungsnetzteile, Motorsteuerungen, LED-Treiber) eignen sich ideal für das Wellenlöten – alle Anschlüsse auf einer Seite werden gleichzeitig in wenigen Sekunden gelötet. Manuelles Löten von 30 Bauteilen kostet einen Operator 15–20 Minuten; die Welle erledigt dasselbe in 10 Sekunden.

Qualitätsanforderungen mit vollständiger Rückverfolgbarkeit

Kunden aus Branchen mit vollständiger Prozessdokumentation (Medizintechnik, Automotive nach IATF 16949, Bahntechnik nach EN 50155) benötigen Automatisierung, die vollständige Parameterdaten für jedes Produktionslos liefert: Temperaturen, Zeiten, Lotmengen, AOI-Prüfergebnisse. Unsere Automatiklinien stellen diese Rückverfolgbarkeit standardmäßig sicher.

Rahmenverträge mit wiederkehrenden Losen

Kunden mit kontinuierlicher Produktion in monatlichen oder quartalsweisen Losen profitieren vom Rahmenvertragsmodell: Wir vereinbaren ein Jahresvolumen mit Losplan und Festpreisen. Der Kunde gewinnt Planungssicherheit bei Kosten und Terminen, wir optimieren die Linienplanung und Komponentenbeschaffung für einen langfristigen Horizont.

Lötverfahren in der Serienproduktion

In der Serienproduktion wählen wir das Lötverfahren je nach Bauteilanzahl, Leiterplattengeometrie, Qualitätsanforderungen und Stückzahl. Einen vollständigen Methodenvergleich finden Sie in unserem Artikel „Manuelles THT-Löten – wann es notwendig ist“ (/blog/tht-manuelles-loeten-wann-notwendig/). Nachfolgend ein kurzer Vergleich aus Sicht der Serienproduktion:

 

Verfahren

Optimal für

Merkmale

Selektivlöten

Serien 500–5.000 Stk., 5–20 THT-Bauteile/PCB

Robotischer Lötkopf, der jeden Anschluss einzeln lötet. Präzise Temperatursteuerung. Flexibel bei Projektänderungen in kurzer Zeit.

Wellenlöten

Serien 2.000+ Stk., 15+ THT-Bauteile/PCB

Leiterplatte passiert eine Welle aus flüssigem Lot. Alle Anschlüsse gleichzeitig in 10 Sekunden. Niedrigster Stückpreis in Großserien.

Manuell (ergänzend)

Thermisch empfindliche Bauteile, Produktionskorrekturen

Auch in der Serienproduktion erfordern manche Bauteile Handlöten (Netztransformatoren großer Bauhöhe, thermisch empfindliche Bauteile).

 

Hybridverfahren – Standard der Serienproduktion

In der Praxis realisieren wir die meisten Serien-THT-Projekte im Hybridverfahren: Der Großteil der Bauteile wird automatisch gelötet (Selektiv- oder Wellenlöten), wenige thermisch empfindliche oder besonders hohe Bauteile (Netztransformatoren, großvolumige Elektrolytkondensatoren) werden im Anschluss manuell ergänzt. Diese Lösung verbindet niedrige Stückkosten mit thermischer Sicherheit für empfindliche Komponenten.



Technische Parameter und Produktionskapazitäten

Die folgende Spezifikation deckt den Standardbereich unserer Serienprojekte ab. Für Aufträge außerhalb dieser Parameter wenden Sie sich bitte direkt an unseren zuständigen Ingenieur.

 

Parameter

BaZeKo-Bereich

Seriengröße

500 – 100.000+ Stück/Jahr (darunter → THT-Prototypen und Kleinserien)

Kooperationsmodell

Rahmenverträge mit monatlichen/quartalsweisen Losen oder Einzelserienaufträge

Lötverfahren

Selektivlöten, Wellenlöten, Hybrid (Automatisierung + manuelle Nacharbeit)

Vorlaufzeit – Erstanlauf

10–20 Werktage (Prozessvalidierung, Palettenherstellung/Programmerstellung)

Vorlaufzeit – Folgelose

5–15 Werktage (bei gesicherter Komponentenversorgung)

IPC-A-610-Klasse

Klasse 2

Tageskapazität

300–3.000 Leiterplatten je nach Geometrie und Lötverfahren

Max. Leiterplattenabmessung

460 × 550 mm (einseitig), 410 × 540 mm (doppelseitig)

Max. Bauhöhe

Bis 60 mm mit manueller Nacharbeit, 40 mm für Wellenlöten

Komponentenpuffer-Lager

Standard im VMI-Modell – Kunde reserviert Volumen, wir halten Bestände vor

Rückverfolgbarkeit

Vollständig – Chargennummern, Prozessparameter, AOI-/Sichtprüfergebnisse je Los

Funktionstests

Standardmäßig mit dedizierter Prüfvorrichtung (FCT oder ICT)

Verpackung

ESD, Einzel- oder Sammelverpackung nach Kundenvorgaben

Qualitätsdokumentation

Konformitätszertifikat, Prüfprotokoll, RoHS/REACH-Erklärung

Kooperationsmodelle für Serienkunden

Unsere Zusammenarbeit mit Serienkunden basiert auf mehreren bewährten Modellen, die auf die Spezifika der OEM-Produktion abgestimmt sind. Die Wahl des Modells hängt vom Volumen, der Nachfragekonstanz und den logistischen Präferenzen des Kunden ab.

Rahmenvertrag mit Losplan

Standardlösung für Kunden mit stabilem Jahresvolumen. Wir vereinbaren ein Jahresvolumen (z. B. 12.000 Stück), aufgeteilt in monatliche Lose (1.000 Stück/Monat) zu für das gesamte Jahr ausgehandelten Festpreisen. Der Kunde erhält Planungssicherheit bei Kosten und Terminen, wir optimieren die Linienplanung und Komponentenbeschaffung für einen langfristigen Horizont.

VMI – Vendor Managed Inventory

Im VMI-Modell verwaltet BaZeKo die Komponentenbestände für den Kunden. Der Kunde reserviert Volumen, wir halten ein Pufferlager (typisch 3–6 Monatsverbrauch), überwachen den Lagerstand und ergänzen diesen vor Ablauf der Lieferzeit. Der Kunde muss keine großen Bestände auf einmal kaufen, und die Produktion startet genau dann, wenn sie gebraucht wird – ohne Stillstandsrisiko durch Komponentenlieferzeiten. Mehr zu unseren Leistungen unter Logistik und Lagerung (/logistik-und-lagerung/).

Kitting – komplette Komponentensätze

Für Kunden mit mehreren Projekten in kleinen Stückzahlen stellen wir Kits zusammen: komplette Komponentensätze pro Projekt/Los aus unserem Lager, inklusive Produktionsdokumentation, fertig zur Übergabe an die Linie. Dieser Service ist Standard in unserer Zusammenarbeit mit Kunden aus der Industrieautomatisierung.

Consignment

Für Kunden, die ihre Komponentenbeschaffung selbst verwalten (typisch bei langjährigen Verträgen mit bestimmten Komponentenherstellern) – führen wir die Bestückung mit vom Kunden gelieferten Bauteilen durch. Der Kunde behält die volle Kontrolle über Einkauf und Preise, wir sind für den Montageprozess und die Produktionsqualität verantwortlich.

Ergänzende Leistungen bei BaZeKo

Unser umfassendes Angebot ermöglicht die Realisierung des vollständigen Elektronikproduktionszyklus an einem Standort – von der Leiterplatte bis zum fertig geprüften Modul. Für Serienkunden ist das besonders wichtig: weniger Lieferanten = weniger Risiken, einfachere Abrechnung, einheitliche Rückverfolgbarkeit.

  • Serielle PCB-Fertigung – einseitige und doppelseitige Leiterplatten produzieren wir in unserem Werk seit über 25 Jahren in allen Serienvolumina. Mehrlagenplatinen realisieren wir über bewährte asiatische Partner mit vollständiger Qualitätskontrolle bei BaZeKo nach Lieferung.
  • Serien-SMT-Bestückung – die meisten Serien-THT-Projekte sind in Wirklichkeit Hybridprojekte SMT+THT. Unser Angebot zur Serien-SMT-Bestückung (/smt-bestueckung/serienproduktion/) umfasst den vollen Stückzahlbereich, Siemens-Siplace-Linien, AOI- und Röntgenkontrolle für BGA.
  • Qualitätskontrolle und Zertifizierungen – alle Prozesse führen wir nach IPC-A-610 und ISO 9001:2015 durch. Für Kunden aus sicherheitskritischen Branchen (Medizin nach ISO 13485, Automotive nach IATF 16949) stellen wir vollständige Qualitätsdokumentation je Produktionslos aus.
  • Logistik und Komponentenlagerung – unsere Lagerinfrastruktur umfasst kontrollierte Bedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, ESD, MSD für feuchtigkeitsempfindliche Bauteile) sowie auf Serienkundenbedürfnisse abgestimmte Bestandsverwaltungssysteme. Mehr unter Logistik und Lagerung (/logistik-und-lagerung/).

Branchen mit THT-Serienproduktion

Unsere THT-Serienproduktion bedient Kunden aus dem gesamten Industriespektrum. Eine detaillierte Branchenbeschreibung und typische Anwendungen finden Sie im Artikel „THT-Bestückung – Anwendungen, Branchen und wann sie unverzichtbar ist“ (/tht-bestueckung-anwendungen-branchen/). Nachfolgend die häufigsten Kundenkategorien:

  • Industrieautomatisierung – Serien-SPS, I/O-Module, Frequenzumrichter kleiner und mittlerer Leistung, Relaissignalsysteme. Typische Stückzahlen: 5.000–50.000 Stk./Jahr.
  • Industrie-LED-Beleuchtung – serielle LED-Treiber für Straßen-, Industrie- und Großbeleuchtungssysteme. Hohe Qualitätsanforderungen aufgrund kontinuierlichen Betriebs.
  • Automotive (Tier 2/3) – serielle Elektronikmodule für Automobilzulieferer mit vollständiger Rückverfolgbarkeit nach IATF 16949. Typische Stückzahlen: 10.000–100.000 Stk./Jahr.
  • Alarm- und Sicherheitssysteme – serielle Alarmzentralen, Kommunikationsmodule, Brandmeldeanlagenkomponenten.
  • Energie und Photovoltaik – serielle PV-Wechselrichter, Laderegler, Energiemanagementsysteme für Industrie und Wohngebäude.
  • Telekommunikation – serielle Versorgungsmodule, Erweiterungskarten für Infrastrukturgeräte.

Wirtschaftlichkeit der Serienproduktion – wie wir den Stückpreis senken

Der Schlüssel zu einem wettbewerbsfähigen Stückpreis in der Serienproduktion ist die Optimierung von fünf Prozesselementen – bei uns allesamt Standard in der Zusammenarbeit mit Serienkunden:

1. Lötautomatisierung

Manuelles Löten eines THT-Bauteils kostet 0,12–0,25 €. Selektivlöten: 0,07–0,12 €. Wellenlöten: 0,02–0,07 €. Für eine Leiterplatte mit 20 THT-Bauteilen beträgt der Unterschied zwischen Manuell und Welle 2–4 € je Stück. Bei einer Jahresserie von 10.000 Stück ergibt das eine Ersparnis von 20.000–40.000 € pro Jahr.

2. Komponenteneinkauf

Serieneinkäufe ermöglichen bessere Preiskonditionen bei autorisierten Distributoren. Bei Volumina ab 10.000 Stk./Jahr verhandeln wir häufig direkt mit den Komponentenherstellern und erzielen Rabatte von 10–30 % gegenüber dem Listenpreis.

3. Prozessoptimierung

Anders als bei Prototypen lohnt sich in der Serienproduktion die Investition in Prozessoptimierung: dedizierte Prüfvorrichtungen, optimierte Panellayouts, standardisierte Betriebsabläufe. Das sind einmalige Kosten, die sich auf Zehntausende von Einheiten verteilen.

4. Rückverfolgbarkeit als Mehrwert

Vollständige Prozessdokumentation (Lötparameter, Prüfergebnisse, Komponentenchargen) ist nicht nur eine Qualitätsanforderung, sondern auch ein Optimierungswerkzeug: Sie ermöglicht die schnelle Lokalisierung und Beseitigung von Fehlerquellen, anstatt erst auf Reklamationen zu reagieren.

5. Bestandsmanagement

Das VMI-Modell mit Pufferlager eliminiert produktionsbedingte Stillstände durch Komponentenlieferzeiten – eine der kostspieligsten Risikoquellen in der Serienproduktion. Die Lagerkosten sind erheblich niedriger als der Kosteneines zweiwöchigen Linienstillstands.

Warum Serien-THT-Bestückung bei BaZeKo?

  • Über 25 Jahre Erfahrung – BaZeKo realisiert Elektronik-Lohnfertigung seit über 25 Jahren mit etablierter Position in den Bereichen Automatisierung, Automotive, LED-Beleuchtung und Energie.
  • Vollständiges Lötverfahrens-Portfolio – Selektivlöten, Wellenlöten, manuelle Nacharbeit. Wir wählen das Verfahren projektspezifisch, kein Einheitsansatz.
  • Qualitätszertifizierungen – ISO 9001:2015, Prozesse nach IPC-A-610 Klasse 2, IATF 16949-Bereitschaft für Automotive-Kunden.
  • Flexible Kooperationsmodelle – Rahmenverträge, VMI, Kitting, Consignment. Wir passen das Modell an die Kundenbedürfnisse an, nicht umgekehrt.
  • Kompatibilität mit SMT und PCB – vollständiger Elektronikproduktionszyklus an einem Standort: Leiterplatte, SMT-Bestückung, THT-Bestückung, Funktionstests, Verpackung.
  • Polnischer Standort mit EU-Export – stabile Lieferketten, kurze Transportwege, keine Sprachbarrieren und Zeitunterschiede. Mehr im Artikel „Warum sich die Elektronikproduktion in Polen lohnt“ (/polnischer-elektronikhersteller-warum-sich-die-produktion-in-polen-lohnt/).

 

Sie benötigen eine kleinere Serie oder einen Prototyp?

Unser Serienangebot ist für Stückzahlen ab 500 optimiert. Wenn Ihr Projekt eine kleinere Serie oder einen Verifikationsprototyp erfordert, nutzen Sie unser dediziertes Angebot THT-Bestückung – Prototypen und Kleinserien (/tht-bestueckung/prototypen-und-kleinserien/). Dieses Modell ist auf kurze Prototypenserien und Kleinserien (bis 500 Stk.) ausgerichtet – mit Handlöten, kürzeren Vorlaufzeiten und Flexibilität für Projektänderungen. Viele unserer Kunden starten mit einem Prototyp in diesem Modell und wechseln nach der Produktverifikation in die Serienproduktion.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ab welcher Stückzahl lohnt sich die Serien-THT-Produktion?

Der typische Schwellenwert liegt bei 500 Stück – ab diesem Volumen liefert die Lötautomatisierung (Selektiv- oder Wellenlöten) messbare Einsparungen. Bei Projekten mit 20+ THT-Bauteilen pro Leiterplatte ist der Schwellenwert niedriger (bereits ab 200 Stk.), bei Projekten mit 5–10 THT-Bauteilen höher (teils erst ab 1.000 Stk.). Eine vollständige Kalkulation finden Sie im Artikel „Manuelles THT-Löten – wann es notwendig und wann es sich lohnt“ (/blog/tht-manuelles-loeten-wann-notwendig/).

Der Erstanlauf einer Serie erfordert 10–20 Werktage für Prozessvalidierung, Herstellung der Wellenlötpalette oder des Selektivprogramms, Produktion des ersten Kontrollpros und dessen Tests. Folgelose (nach Prozessfreigabe) realisieren wir in 5–15 Werktagen je nach Komponentenverfügbarkeit.

Ja, das ist das Standardkooperationsmodell mit Serienkunden. Wir vereinbaren Jahresvolumen, Losplan und Festpreise für den gesamten Vertragszeitraum (typisch 1–3 Jahre). Der Kunde erhält Planungssicherheit bei Kosten und Terminen; wir optimieren Linienplanung und Komponentenbeschaffung für einen langfristigen Horizont.

Standard umfasst: SPI (Pastenkontrolle) und AOI (optische Inspektion) nach SMT-Bestückung, Röntgen für BGA, visuelle Bedienerkontrolle nach THT-Löten, unabhängige Stichprobenkontrolle je Produktionslos sowie optionale Funktionstests (FCT/ICT) nach Kundenvorgabe. Alle Prüfergebnisse werden im Rückverfolgbarkeitssystem dokumentiert.

Ja. Wir realisieren Serienproduktionen für Tier-2/3-Zulieferer der Automobilindustrie mit vollständiger Rückverfolgbarkeit nach IATF 16949. Für Kunden, die unsere IATF 16949-Zertifizierung erfordern, steht diese auf unserer strategischen Agenda für die kommenden Jahre.

Ja, im VMI-Modell (Vendor Managed Inventory). Der Kunde reserviert Komponentenvolumina für die Produktion, wir halten den Lagerbestand (typisch 3–6 Monatsverbrauch), überwachen den Stand und ergänzen rechtzeitig vor Ablauf der Lieferzeit. Mehr unter Logistik und Lagerung bei BaZeKo (/logistik-und-lagerung/).

Je Los liefern wir standardmäßig: Konformitätszertifikat, Prüfprotokoll mit AOI- und Funktionstestergebnissen, RoHS/REACH-Konformitätserklärung, Chargennummern aller kritischen Bauteile, Lötprozessparameter (Temperaturen, Zeiten) sowie vollständige Rückverfolgbarkeitsdokumentation gemäß IPC-A-610 Klasse 2.

Ja. Wir bedienen standardmäßig Kunden aus Polen, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Norwegen, Italien, haben aber auch Stammkunden aus den USA und Kanada. Wir erstellen vollständige Zoll- und Exportdokumentation; Lieferung per Kurier (DHL, UPS, FedEx) oder Spedition für große Lose.

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