EMS-Elektronikfertigung in Polen – umfassender Service von der Leiterplatte bis zum fertigen Produkt

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EMS (Electronics Manufacturing Services)

ist ein Kooperationsmodell, bei dem der Elektronikhersteller dem Kunden den gesamten Fertigungsprozess oder Teile davon abnimmt – vom Komponenteneinkauf über die PCB-Fertigung und Bestückung bis zu Tests und Versand des fertigen Produkts. BaZeKo erbringt EMS-Dienstleistungen für Kunden aus 11 Industriebranchen – von Automation und LED-Beleuchtung bis Automotive und Bahntechnik. Unser Werk in Łódź vereint alle Schlüsselkompetenzen unter einem Dach: eigene PCB-Fertigung (ein- und doppelseitig), SMT-Oberflächenbestückung auf Siemens-Siplace-Automaten, manuelle und Wellen-THT-Durchsteckmontage sowie Komponentenlager und Logistik.

Der Kunde spart dadurch die Koordination mehrerer Subunternehmer, und jede Projektphase wird von unserer Qualitätsabteilung gemäß den Normen IPC-A-600, IPC-A-610 und ISO 9001:2015 kontrolliert. Diese Seite beschreibt den vollständigen Umfang unseres EMS-Angebots, den Kooperationsprozess Schritt für Schritt, die Geschäftsmodelle (Full Turnkey, Consignment, VMI, Hybrid) sowie die Bereiche, in denen unsere Erfahrung am größten ist.

  • Vollständiges EMS-Dienstleistungsspektrum unter einem Dach: PCB, SMT, THT, Logistik, Funktionstests, Verpackung
  • Über 25 Jahre Erfahrung als polnischer Elektronikhersteller
  • Kunden aus 11 Industriebranchen (Automation, LED, Automotive, Medizin, Bahntechnik u. a.)
  • Flexible Kooperationsmodelle: Full Turnkey, Consignment, VMI, Hybrid
  • Leiterplatten-Prototyp ab 3 Werktagen, Serienproduktion mit garantierter Wiederholbarkeit
  • Normkonformität IPC-A-610 Klasse 2, ISO 9001:2015, RoHS, REACH
  • Kostenlose DFM-Analyse und Kalkulation in 1–2 Werktagen nach Dokumentationseingang

Leiterplattenherstellung (PCB)

Wir fertigen das Fundament Ihrer Elektronik – von Standardlaminaten bis zu Metallsubstraten für LED.

SMT-Oberflächenmontage

Präzise Bestückung von SMD-Komponenten mit Siemens Siplace Bestückungsautomaten.

THT-Durchsteckmontage

Klassische Bestückung bedrahteter Bauteile mit Handlötung durch ein geschultes Spezialistenteam.

Logistik und Lagerung

Wir verwalten Ihre Lagerbestände, damit Sie Chargen von Endprodukten genau dann bestellen können, wenn Sie diese benötigen.

Konsignation (anvertraute Materialien)

Sie liefern Ihre eigenen Komponenten und die technische Dokumentation (Stückliste, Gerber-Dateien), wir übernehmen die Montage. Sie kontrollieren die Bezugsquellen der Komponenten, wir gewährleisten eine qualitativ hochwertige Ausführung.

Komplettlösung: Wir übernehmen die Verantwortung für den gesamten Prozess – vom Komponenteneinkauf bei autorisierten Distributoren über die Leiterplattenfertigung, die SMT- und THT-Bestückung, die elektrische und funktionale Prüfung bis hin zur Verpackung und dem Versand. Sie erhalten ein fertiges Produkt, das sofort verkaufsbereit ist oder sich für weitere Anwendungen eignet.
Beide Modelle lassen sich kombinieren und an Ihr Projekt anpassen. Kontaktieren Sie uns, um die optimale Lösung für Ihre Bestellung zu besprechen.

Das vollständige EMS-Dienstleistungsangebot

Unser Angebot umfasst den vollständigen Elektronikfertigungszyklus – vom PCB-Entwurf bis zum fertigen, geprüften und verpackten Produkt. Im Folgenden die vier Kompetenzpfeiler, die alle in unserem Werk in Łódź mit vollständiger Qualitätskontrolle und Traceability erbracht werden.

PCB-Fertigung

Wir fertigen das Fundament Ihrer Elektronik – von Standard-FR-4-Laminaten bis zu Metallsubstraten (IMS) für LED. In unserem Werk produzieren wir einseitige Leiterplatten (seit 1986) sowie doppelseitige Leiterplatten mit Durchkontaktierungsmetallisierung (seit 1993). Mehrlagenleiterplatten (4+ Lagen) realisieren wir bei bewährten asiatischen Partnern mit vollständiger Qualitätskontrolle nach Lieferung bei BaZeKo. Prototypen in 3 Werktagen, Serienproduktion mit Jahresplanung – alles mit kostenloser DFM-Analyse vor dem Produktionsstart.

SMT-Oberflächenbestückung

Präzise Bauteilplatzierung auf Siemens-Siplace-Automaten. Wir realisieren das vollständige Volumenspektrum: Prototypen und Kleinserien, Serielle SMT-Bestückung (bis Zehntausende Stück/Jahr). Standard: Gehäuse ab 0201, Qualitätsklasse IPC-A-610 Klasse 2. Details zum SMT-Prozess in unserem Artikel „SMT-Bestückung – wie der Prozess Schritt für Schritt abläuft“.

THT-Durchsteckmontage

Klassische Durchsteckbauteile-Montage – mit manuellem Löten durch ein nach IPC-A-610 zertifiziertes Fachteam. Wir realisieren Prototypen und Kleinserien im Handlötmodus sowie Serienproduktion mit Wellenlöten für größere Stückzahlen. Mehr zu den Auswahlkriterien zwischen SMT- und THT-Bestückung sowie zu THT-Anwendungen in konkreten Branchen in unseren Fachartikeln. Das vollständige THT-Angebot finden Sie auf der Seite THT-Durchsteckmontage.

Komponentenlogistik und -lagerung

Wir verwalten Ihre Lagerbestände, damit Sie Chargen des Endprodukts genau dann bestellen können, wenn Sie sie benötigen. Unsere Logistik und Lagerung umfasst: Kitting (Komponentenzusammenstellung) für jeden Auftrag, Consignment-Lager für kundenbeigestellte Materialien, VMI-Modell (Vendor Managed Inventory) mit Pufferlager für Serienkunden.

Kooperationsprozess Schritt für Schritt

Unser Prozess ist transparent und auf möglichst kurze Zeitspanne vom Angebot bis zur ersten Fertigungscharge optimiert. Im Folgenden die sieben Phasen, die ein typisches Projekt durchläuft – vom ersten Kontakt bis zur Lieferung des fertigen Produkts. Den gesamten Prozess beschreibt ausführlich unser Artikel „Elektronikfertigung beauftragen – vollständiger Leitfaden Schritt für Schritt“.

Schritt 1: Anfrage und Dokumentationsübergabe (Tag 0)

Senden Sie uns die Dateien an logistyka@bazeko.pl oder über das Kontaktformular. Für die Kalkulation benötigen wir: Gerber-Dateien (alle PCB-Lagen), Excellon-Bohrdatei, BOM (Bill of Materials) mit Bauteilreferenzen und MPN, Schaltplan als PDF, Pick-and-Place-Datei (für SMT-Bestückung). Beschreiben Sie kurz das Projekt: Zweck, geplantes Volumen, Zeitplan. Einen praktischen Leitfaden zur Dokumentationsvorbereitung finden Sie im Artikel „Leiterplattenproduktion bestellen“.

Schritt 2: Kostenlose DFM-Analyse und Kalkulation (1–2 Werktage)

Unser Technologe führt eine Design-for-Manufacturability-Analyse durch – prüft die Fertigbarkeit, identifiziert typische Konstruktionsfallen (beschrieben in unserem Artikel „Fehler bei der Leiterplattenproduktion und wie man sie vermeidet“), verifiziert die Bauteilversorgung und schlägt Optimierungen vor. Sie erhalten eine vollständige Kalkulation mit DFM-Bericht. Die Kalkulation ist kostenlos – unabhängig davon, ob Sie sich zur Zusammenarbeit entschließen.

Schritt 3: Abnahme und Wahl des Kooperationsmodells

Nach Kalkulationsabnahme legen wir gemeinsam das auf Ihr Projekt abgestimmte Kooperationsmodell fest: Full Turnkey (wir beschaffen alle Bauteile), Consignment (Sie liefern die Bauteile), VMI (Reservierung für den Jahresplan) oder Hybrid (Modellemix). Wir schließen einen Vertrag ab – für Einzelaufträge eine Bestellung, für dauerhafte Zusammenarbeit einen Rahmenvertrag mit Chargenplanung.

Schritt 4: Komponentenbeschaffung und PCB-Fertigung (5–15 Tage)

Im Full-Turnkey-Modell bestellen wir Bauteile bei autorisierten Distributoren (Digi-Key, Mouser, Farnell, TME, Arrow u. a.). Parallel starten wir die PCB-Fertigung in unserem Werk. Standard-Bauteile sind bei uns in 1–3 Werktagen; Spezialkomponenten mit langen Lead-Times klären wir individuell. PCB-Prototypen fertigen wir in 3 Werktagen.

Schritt 5: Bestückung und Qualitätskontrolle

Wir führen die SMT-Bestückung auf Siemens-Siplace-Automaten (für Oberflächenbauteile) durch, anschließend die THT-Montage (für Durchsteckbauteile). Jede Phase wird kontrolliert: AOI nach der SMT-Bestückung, visuelle Bedienkontrolle nach dem THT-Löten, unabhängige Qualitätsprüfung durch den Inspektor.

Schritt 6: Funktionstests und Verpackung

Optionale Funktionstests (FCT – Functional Test) gemäß Kundenvorgaben. IC-Programmierung, Modulkalibrierung, Seriennummernkennzeichnung. Verpackung nach ESD-Standard oder nach individuellen Kundenvorgaben – gebündelt für die Weiterverteilung oder einzeln für den Direktverkauf.

Schritt 7: Lieferung und Dokumentation

Versand per Kurier in Polen (1 Werktag) oder Export in die EU (2–4 Tage) und außerhalb (individuell). Mit dem Produkt können wir Qualitätsdokumentation mitliefern: Konformitätszertifikat, Abschlusskontrollprotokoll, RoHS/REACH-Erklärung.

Kooperationsmodelle – Full Turnkey, Consignment, VMI, Hybrid

Wir passen das Kooperationsmodell an den Kunden und das Projekt an. Jedes der vier Hauptmodelle eignet sich für ein spezifisches Szenario – ein detaillierter Vergleich der Modellmechanik findet sich auf der Seite Logistik und Lagerung.

Full Turnkey – Komplettbetreuung

Das am häufigsten gewählte Modell für Neukunden und -projekte. Wir übernehmen die vollständige Verantwortung für den gesamten Prozess – Komponentenbeschaffung bei autorisierten Distributoren, PCB-Fertigung, SMT- und THT-Bestückung, Funktionstests, Verpackung und Versand. Sie erhalten ein fertiges Produkt, das verkauft oder direkt eingesetzt werden kann. Optimal für Startups, F&E, Pilotfertigung sowie Kunden, die einen einzigen für die gesamte Lieferkette verantwortlichen Partner wünschen.

Consignment – Beigestellte Materialien

Sie liefern eigene Bauteile und technische Dokumentation (BOM, Gerber-Dateien), wir führen die Bestückung aus. Sie kontrollieren die Bezugsquellen, wir sorgen für die Ausführungsqualität. Dieses Modell wird häufig gewählt von Kunden mit langjährigen Herstellerverträgen, Unternehmen mit rigoroser Lieferkettensteuerung (Medizin, Verteidigung, Bahn) sowie Kunden, die eigene Strategiereserven einsetzen möchten.

VMI – Vendor Managed Inventory

Modell für Serienkunden mit kontinuierlicher Produktion. Der Kunde vereinbart mit uns einen Jahresfertigungsplan, wir reservieren Bauteilvolumina, halten 3–6 Monate Pufferbestand und ergänzen diesen mit Vorlauf der Lead-Time. Der Kunde muss keine großen Vorräte auf einmal kaufen, die Produktion startet genau dann, wenn er sie braucht. Optimal für Kunden mit Jahresvolumen 2.000+ Stück mit Wiederholproduktion.

Hybrid – Gemischtes Modell

Für viele Kunden ist die optimale Lösung eine Kombination aus verschiedenen Modellen: Teil der BOM in Full Turnkey (Standardbauteile kaufen wir), Teil in Consignment (Kunde liefert Sonderbauteile oder aus eigenen Herstellerverträgen), für kritischste Komponenten VMI-Elemente. Wir modellieren individuell auf Basis von Projektspezifikation, Volumen, Bauteilversorgung und Kundenpräferenzen.

 

Welches Modell ist das richtige für mich? Sie müssen nicht allein entscheiden. Im Rahmen der DFM-Analyse und Kalkulation schlagen wir das optimale Kooperationsmodell auf Basis Ihrer BOM, des geplanten Volumens, des Zeitplans und der Qualitätsanforderungen vor. Die Empfehlung basiert immer auf einer konkreten Kosten- und Betriebsanalyse.

Zusatzleistungen

Über den Grundfertigungszyklus (PCB → SMT → THT → Lieferung) hinaus erbringen wir eine Reihe von Zusatzleistungen, die dem Kunden ein komplettes, verkaufsfertiges Produkt liefern.

  • IC-Programmierung – Programmierung von Mikrocontrollern, FLASH-Speichern, PLDs und anderen ICs vor oder nach der Bestückung. Mit Universalprogrammiergeräten und herstellerdedizierten Werkzeugen.
  • Funktionstests (FCT) – Tests gemäß Kundenvorgaben, mit kundenseitig geliefertem Testequipment.
  • Kalibrierung und Konfiguration – für Messmodule, individuell konfigurierbare Regler, Geräte mit produktionsbegleitendem Abgleich.
  • Mechanische Montage (Box Build) – vollständige mechanische Gerätekomplettierung: Einbau der PCB ins Gehäuse, Außensteckverbinder, Kabel, Schnittstellenelemente. Auf Basis kundenseitiger Mechanikdokumentation.
  • Etikettierung und Seriennummernkennzeichnung – Kennzeichnung jedes Exemplars mit einmaliger Seriennummer, QR-/Strichcode, Hersteller- oder Kundenetiketten. Verknüpfung der Nummern mit Produktionsdaten in unserem ERP.
  • Handelsverpackung und Etikettierung – Verpackung in Einzel- oder Sammelverpackungen, Außenbeschriftung, Vorbereitung für E-Commerce- oder B2B-Vertrieb.

Branchen, für die wir EMS-Fertigung realisieren

Seit 1986 betreut BaZeKo Kunden aus 11 Industriebranchen – jede mit spezifischen Qualitäts-, Prozess- und Dokumentationsanforderungen. Warum ein polnischer EMS-Partner statt eines Asienlieferanten – das beschreibt unser Artikel „Polnischer Elektronikhersteller – warum sich die Produktion in Polen lohnt“.

Industrieautomation und Gebäudeautomation

SPS-Regler, I/O-Module, Niedrig- und Mittelleistungswechselrichter, Fernüberwachungssysteme, Gebäudeautomationszentralen (KNX, Modbus). Anforderungen: Dauerbetriebszuverlässigkeit, EMV-Beständigkeit, CE-Konformität. Typische Stückzahlen: 5.000–50.000 Stück/Jahr.

LED-Beleuchtung

LED-Treiber für Industrie- und Straßenleuchten, Steuerungen für intelligente Beleuchtung (DALI, Zigbee), Kommunikationsmodule. Anforderungen: Energieeffizienz, Dauerbetrieb 24/7, Wärmeabführung (häufig PCB IMS auf Aluminiumsubstrat erforderlich).

Alarm- und Sicherheitssysteme

Alarmzentralen, Kommunikationsmodule (GSM, LAN), Brandmeldungsanlagenkomponenten, Zugangskontrolladapter.

Smart Home und IoT

KNX-, Zigbee-, Z-Wave-, Wi-Fi-, BLE-Module, Geräte zur Smart-Home-Steuerung. Anforderungen: Niedrigenergiebetrieb, Cloud-Integration, Kompatibilität mit gängigen Ökosystemen (Google Home, Apple HomeKit, Amazon Alexa).

Industrieelektronik

Messgeräte, Maschinenregler, Prozessüberwachungsmodule, HMI-Bedienterminals. Anforderungen: Vibrationsbeständigkeit, Temperaturen -20 bis +70 °C, langfristige Ersatzteilverfügbarkeit.

Energiewirtschaft und Photovoltaik

PV-Wechselrichter, Laderegler, Energiemanagementsysteme (EMS), Kommunikationsmodule für Infrastruktur. Anforderungen: Hochleistung, galvanische Trennung, Außenbetrieb.

Telekommunikation

Erweiterungskarten für Infrastrukturgeräte, Versorgungsmodule, Kommunikationsadapter. Anforderungen: 24/7-Betrieb, hohe Signalqualitätsstandards, dichte Bauteilintegration.

Informationstechnik

Erweiterungskarten, Messmodule, Peripheriegeräte für Server und Workstations. Anforderungen: dichte SMT-Bestückung mit BGA und QFN, Hochtemperaturbeständigkeit.



Für wen BaZeKo der optimale EMS-Partner ist

Unser Angebot ist nicht universell — es ist auf bestimmte Kundenprofile optimiert. Die folgenden Szenarien zeigen, wann die Zusammenarbeit mit BaZeKo den größten Nutzen bietet.

Startups und F&E-Projekte

Unternehmen mit ersten Prototypen neuer Produkte, die einen flexiblen und schnell reagierenden Partner suchen. Wir bieten PCB-Prototypen in 3 Werktagen, kostenlose DFM-Analyse mit konkretem ingenieurstechnischem Feedback. Keine hohen Rüstkosten, keine Mindestbestellmengen.

OEM-Hersteller mit Serienproduktion

Unternehmen mit kontinuierlicher Endproduktfertigung in Stückzahlen von einigen Tausend bis einigen Zehntausend Stück/Jahr. Wir bieten Rahmenverträge mit Jahrespreisen, VMI-Modell mit Pufferlager, vollständige Traceability und monatliche Qualitätsberichte. Prioritätstermine für Stammkunden.

Unternehmen auf der Suche nach einer Alternative zu Asienlieferanten

Kunden, die derzeit in Asien produzieren und einen geografisch näheren Partner suchen – mit kürzerer Lieferkette, ohne Sprachbarrieren und Zeitunterschiede, mit der Möglichkeit von Werksbesuchen und schnellerer Reaktion auf Konstruktionsänderungen. Unser polnischer Standort und unsere Exporterfahrung (Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Norwegen, Italien, USA, Kanada) machen uns zur natürlichen Wahl.

Unternehmen mit hybriden SMT+THT-Projekten

Kunden mit Produkten, die Oberflächenbestückung mit Durchsteckmontage kombinieren – typisch für Industrieautomation, LED-Beleuchtung, Leistungsregler, Alarmsysteme. Unsere vollständige Kompetenz in beiden Technologien sowie die Fähigkeit, beide Prozesse an einem Standort auszuführen, eliminiert das Koordinationsrisiko mit externen Subunternehmern. Details in unserem Artikel „SMT vs. THT – wichtigste Unterschiede“.

Warum EMS bei BaZeKo

  • Über 25 Jahre Erfahrung als Elektronikhersteller. Unsere Geschichte und unser Team
  • Alles unter einem Dach – PCB, SMT, THT, Logistik, Tests, Verpackung – in einem Werk in Łódź. Keine Subunternehmerkoordination, keine Qualitätszusammenführung aus verschiedenen Quellen.
  • Zertifizierungen und Normen – ISO 9001:2015, Prozesse gemäß IPC-A-600, IPC-A-610, IPC-7711/7721, RoHS, REACH. Geplante ISO-14001:2015-Zertifizierung 09/2026.
  • Über 30 Mitarbeiter – 60 % mit mehr als 15 Jahren Branchenerfahrung. Zertifizierte Bediener.
  • Flexibilität bei Kooperationsmodellen – Full Turnkey, Consignment, VMI, Hybrid – wir passen uns an den Kunden an, nicht umgekehrt.
  • Kostenlose DFM-Analyse – jedes Projekt durchläuft vor dem Produktionsstart eine Machbarkeitsanalyse mit konkreten Optimierungsempfehlungen.
  • Polnischer Standort mit EU-Export – stabile Lieferketten, kurze Transportzeiten, keine Sprachbarrieren, Werksbesuche möglich.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wovon hängen die Kosten der EMS-Auftragsfertigung ab?

Die Kosten der EMS-Auftragsfertigung hängen vor allem ab von: Anzahl und Verfügbarkeit der Bauteile (Stückliste BOM), Komplexität der Leiterplatte (Anzahl der Lagen, minimale Leiterbahnen), Stückzahl, Bestückungstechnologie (SMD, THT oder gemischt) sowie dem geforderten Qualitätsstandard und Prüfumfang. Je kleiner die Serie und je komplexer das Projekt, desto höher der Stückpreis.

Die Kosten eines Elektronik-Prototyps lassen sich ohne Dokumentation schwer beziffern, da sie von der Bauteilanzahl, PCB-Komplexität und Lieferzeit abhängen. Einfache einseitige Prototypen beginnen bei einigen hundert Euro, komplexe Mehrlagen-Designs können mehrere tausend Euro kosten. Am besten übermitteln Sie Gerber-Dateien und BOM für ein konkretes Angebot – die meisten EMS-Hersteller erstellen dieses kostenlos.

Ja, der Stückpreis in der Elektronikfertigung sinkt deutlich mit steigender Stückzahl. Fixkosten – Einrichtung der SMD-Linie, Programmierung der Bestückungsautomaten, DFM-Prüfung – verteilen sich auf mehr Einheiten. Bei einer Serie von 1.000 Stück kann der Stückpreis 3- bis 5-mal niedriger sein als bei 50 Stück. Daher lohnt es sich, bereits in der Prototypenphase das spätere Produktionsvolumen einzuplanen.

Ein Angebot für die EMS-Auftragsfertigung umfasst in der Regel: Bauteilkosten gemäß BOM, Materialkosten und Fertigung der Leiterplatte, Bestückungsarbeit für SMD oder THT, Vorbereitungskosten (Lotpastenschablonen, Programmierung), Qualitätskontrolle (AOI, ICT) sowie Verpackung und Logistik. Im Full-Turnkey-Modell werden alle Positionen in einem einheitlichen Angebot des EMS-Herstellers zusammengefasst.

Die Kosten der EMS-Auftragsfertigung lassen sich senken durch: Optimierung des PCB-Designs im Rahmen der DFM-Analyse (weniger Lagen, Standardbohrungen, Vermeidung seltener Bauteile), Erhöhung der Stückzahl, Auswahl von Bauteilalternativen und vorausschauende Beschaffungsplanung, die Aufschläge für Verfügbarkeit vermeidet. Ein guter EMS-Hersteller zeigt Optimierungspotenziale auf, bevor die Produktionslinie anläuft.

Ja, elektronische Bauteile machen in der Regel 60–80 % der gesamten Auftragsfertigungskosten aus. Die Auswahl konkreter Referenzen in der BOM wirkt sich direkt auf den Endpreis aus. Der EMS-Hersteller kann zugelassene Alternativen (Approved Alternates) vorschlagen, wo Originalbauteile teuer, langfristig nicht verfügbar oder von Abkündigung (Obsolescence) bedroht sind.

Um ein Angebot für die EMS-Auftragsfertigung zu erhalten, übermitteln Sie dem Hersteller folgende Unterlagen: Gerber-Dateien, BOM mit Bauteilreferenzen und Mengen, Schaltplan sowie Pick-and-Place-Datei. BaZeKo erstellt kostenlose Angebote – nach Übermittlung der Dokumentation an biuro@bazeko.de antworten wir in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen.

Die Lohnkosten in Polen sind höher als in China, doch unter Berücksichtigung der Gesamtkosten verringert sich die Differenz oft deutlich. Die Fertigung in Polen eliminiert Seetransportkosten (4–6 Wochen), Zölle, Wechselkursrisiken sowie schwer durchsetzbare Reklamationen über große Distanzen. Für Serien unter 10.000 Stück und Projekte mit schnellen Iterationen ist die polnische Auftragsfertigung preislich häufig konkurrenzfähig.

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